Fehler, über die wir heute lachen können

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Fehler, über die wir heute lachen können

Wem passiert nicht mal eine Unachtsamkeit oder ein Fehler? Schön ist, wenn dieser keine großen Probleme verursacht und man zu späterer Zeit sogar darüber lachen kann. So begegnen die drei Gründer Monika, Frank und Mathias kleineren Fehlleistungen gerne mit Humor. Das ist menschlich und macht sympathisch.

Heute verraten wir Euch einen „Fail“ pro Gründer. Frohes Schmunzeln. Natürlich beginnen wir bei der Dame.

Monika
Aus dem Projekt DRI sollte 2021 die DRI GmbH entstehen. Dazu gab es einen Notartermin bei Herr Dr. Zander in Weinheim. Monika’s erster Notartermin in Deutschland. Entsprechend nervös war sie. Frank und Mathias beruhigten sie und sagten, dass es nur absolut wichtig ist, den Ausweis dabei zu haben.

Vor dem Termin, auf der Fahrt zum Termin und im Wartebereich versicherte sich Monika mehrfach, dass sie ihren Personalausweis griffbereit hat. Als die Notargehilfin die Ausweise einsammelte und die Beurkundung vorzubereiten meinte sie zu Monika: „Bitte den Personalausweis oder Reisepass, nicht das Krankenversicherten-Kärtchen“. Hier muss man wissen, dass die Krankenversichertenkarte in Deutschland dem polnischen Personalausweis wirklich extrem ähnlichsieht.

So kommt es, dass in der Gründungsurkunde der DRI GmbH steht, dass Monika sich nachträglich beim Notar ausweisen muss, bevor er die Dokumente beim Amtsgericht einreichen kann.

Mathias
Als wir 2020/2021 das DRI-Firmengebäude übernommen haben, begannen die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten. Der heutige Empfang war in einer Art gestaltet, wie man sich ein Amt oder Polizei-Station aus den 80er Jahren vorstellt. Mathias hat mit Hilfe von Schreiner und DRI-Teilnehmer Matthias Schönberger eine Theke konstruiert, der das Aussehen auf die Optik eines IT-Unternehmens hebt. Gebaut und umgesetzt hat das größtenteils Mathias, der begeisterte Heimwerker ist.

Es kam der Tag der Möbellieferung und unter die „Theke“ wurden zwei Sideboards platziert, welche durch eine Blende mit der Platte der „Theke“ verbunden werden sollte. Mathias grübelte und überlegte, wie er diese mit gerade einmal 9cm Platz so befestigen sollte, ohne sichtbare/hässlichen Schrauben von außen. Er zog Frank hinzu (ebenfalls begeisterter Heimwerker). Die Idee: Man konstruiert einen klappbaren Aufsatz für den Akku-Schrauber, um von der Seite aus Winkel befestigen zu können. Der Versuch scheiterte kläglich.

Nach etlichen Stunden von Versuchen und Scheitern kam Mathias auf eine grandiose Idee: „Warum schieben wir die beiden Seitboards nicht einfach nochmal kurz weg, befestigen die Blende und schieben die Schränke wieder zurück?“. Die Lösung dauerte somit 10min.

Frank
Auch hier geht es um handwerkliche Fähigkeiten, aber auch um den Stolz auf seine IT-Kenntnisse. Am Gebäude sollte ein neues Überwachungs- und Alarmsystem installiert werden. Es gab aber nur einen kabelgebundenen Anschluss im Eingangsbereich. Also baute Frank eine Unterverteilung für einen sogenannten „Switch“ ein. Dieser Switch verteilt Daten von einem Anschluss auf bis zu 48 Geräte. Dazu benötigt das Gerät aber natürlich Strom. An der Stelle war aber keine Steckdose oder sonstiger Anschluss vorhanden.

Frank versuchte über Tricks und Kniffs von einer nahegelegenen Steckdose ein Kabel durch eine Hohlraumwand zum Unterverteilerkasten zu führe, ohne die Wand zu beschädigen/zu öffnen. Nach etlichen Stunden, Flüchen und blutigen Händen war es geschafft!! Der Unterverteilungskarten hatte eine Steckdose.

Frank rief Stolz das Team und präsentierte sein Werk. Als der bestellen Switch einbaute, stellte er fest, dass dieser keinen Stromanschluss benötigt, sondern vom vorhandenen IT-Anschluss mit dem Verfahren „Power-over-Ethernet (PoE)“ versorgt wird.

Das kunstvoll gezogene Kabel war somit völlig unnötig!

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