Ist unser internationales Währungssystem in Gefahr?

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Ist unser internationales Währungssystem in Gefahr?

Was hat DRI damit zu tun?

Vorweg: Nein, DRI ist nicht unter die Verschwörungstheoretiker gegangen. Die Gründer beschäftigen sich aber laufend mit aktuellen Themen, vor allem natürlich mit der wirtschaftlichen Lage, und den davon abhängigen Entwicklungen. Dies führt uns aus gegebenen Anlass auf das Thema: Was ist unser Geld morgen noch wert?

Unser Gründer Frank war 2017 und 2018 auch als Berater für die EU tätig.

Ein zweites Vorweg: Es lohnt sich, diesen Blog-Beitrag bis zum Ende zu lesen! Nicht wegen DRI, sondern weil es ein Krimi sein könnte, der Realität ist.

Dass alles um uns herum immer teurer wird, spüren wir am eigenen Leib jeden Tag. Normalerweise nennt man das Inflation. Staaten steuern normalerweise dagegen, indem die Notenbanken die Zinsen erhöhen und die Menge Geld, welches sich im Umlauf befindet, reduziert. Aktuell gibt es aber zwei Faktoren, die das als unklug erscheinen lassen:

  • Die Weltwirtschaft schwächelt auf Grund der aktuellen Krisen
  • Fast alle Staaten sind hoch verschuldet und eine Zinserhöhung würde diese Schulden unbezahlbar machen

Somit sind den Notenbanken die Hände gebunden. Man stelle sich vor, dass ein Reisebus voll besetzt mit Menschen auf den Abgrund zusteuert und keiner kann das Lenkrad anfassen. Um alles weitere erzählen zu können benötigen wir einen Ausflug zu den Begriffen Fiatwährung oder Fiatgeld:

Fiatgeld (auch englisch Fiat money, aus dem lateinischen Wort fiat („Es geschehe! Es werde!“) ist ein Wirtschaftsobjekt ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, als das z. B. Tabak, Reis, Gold oder Silber dient, das neben dem äußeren Tauschwert auch einen inneren Wert hat, der unabhängig von Regierungserlassen ist, solange damit bezahlt werden darf. Kein heutiges Währungssystem legt den Wert der Geld-Einheit durch eine Menge eines materiellen Wirtschaftsgutes (einer Ware) fest. Stattdessen wird der Wert über die Macht der Regierung gesichert, die Währung als gesetzliches Zahlungsmittel vorzuschreiben.

Wikipedia – Definition Fiatgeld

Und genau da entsteht das Problem. Was, wenn der Regierung die Macht zur Sicherung der Währung abhandenkommt? Was passiert, wenn die gesetzlich zulässigen Mittel keine Handlung vorsehen, um die aktuelle Situation zu beeinflussen? Es könnte Zeit sein, über eine ziemlich alte (aber dadurch nicht unbedingt schlechte) Idee nachzudenken: Die Weltwährung.

Als Weltwährung wird die Idee einer weltweit gültigen Währung verstanden, mit der manche Ökonomen das derzeitige Währungs- und Wechselkurssystem ersetzt sehen wollen. Zu den prominentesten Befürwortern einer Weltwährung gehören der ehemalige Vorsitzende der Federal Reserve, Paul Volcker und der Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell.

Wikipedia – Weltwährung

Nun könnte man ja sagen, dass der Bitcoin zu so etwas wie der Weltwährung taugt. Er ist weltweit verfügbar, durch keine Regierung oder Staat zu kontrollieren und durch seine strikte Mengen-Begrenzung auf 21 Mio. Stück absolut Inflationssicher. Das Problem: Der Bitcoin ist genau wie die Fiatwährungen nicht unterlegt durch irgendeinen Sachwert. Somit könnte eine kleine Gruppe Menschen (oder Organisationen) durch permanente Kursschwankungen die Verteilung der Bitcoins beliebig beeinflussen. Das Paradoxon: Da der Bitcoin durch niemanden zu kontrollieren ist, würde das Prinzip aus der Steinzeit gelten: „Der stärkere gewinnt“. Eine der modernsten Erfindungen etabliert also ein Prinzip aus tiefster Vergangenheit.

Aber was hat dies nun alles mit DRI zu tun?
Wir verfügen über einen Algorithmus, der Rechenleistung in einer Einheit messen kann. Was wäre, wenn man die Idee der Blockchain, des Bitcoins und den Algorithmus von DRI zusammenführen würde? Der Kurs einer Krypto-Währung würde also nicht mehr durch Käufe- und Verkäufe beeinflusst, sondern ist fest an das Wirtschaftsgut „Rechenleistung“ gekoppelt.

Das würde alle aktuellen Probleme berücksichtigen. Geht es der Wirtschaft gut = viel Rechenleistung wird gebraucht. Diese einfache 1:1 Beziehung würde ausreichen um das gesamte System zu steuern.

Unser Gründer Frank stellt aktuell ein Experten-Team zusammen, um diesen Ansatz wissenschaftlich und wirtschaftlich zu analysieren. Falls ihr an diesem Sonntag nichts besseres zu tun habt, informiert euch mal über dieses Thema: Es ist spannend.